SCHREIBEN ist SUCHEN, Suchen nach einem Weg durch die Gedanken- und Gefühlswelt.

Angefangen habe ich damit in der Schule. Wenn die Hausaufgabe in Deutsch war, Beispielssätze zu bilden, habe ich ganze Storys daraus gemacht. Mit 15 schrieb ich das Textbuch für ein Hörspiel über das Gedicht "Chidher", mit 16 Artikel für die Schülerzeitung. Für die Hausarbeit in der Oberstufe, ob Camus' Caligula ein Drama des Nihilismus sei, kritzelte ich viele Zettel voll. Die Hausarbeit wurde allerdings nie fertig. Mein erstes Gedicht schrieb ich mit 19: "Violett", eine "traklische" Stadt-Stimmung. Dann kam der "Ernst des Lebens", den die Erwachsenen für die Zeit nach der Schule angedroht hatten, und mit literarischen Äußerungen war erst mal Schluss. Viele geschäftliche Schreiben folgten, und mit meiner ebenfalls schreibfreudigen Tochter pflegte und pflege ich brieflichen Kontakt. Erst jetzt, im sog. Rentenalter, finde ich nach viel körperlicher und räumlicher Bewegung zur vermehrten geistigen Mobilität und Suche nach Worten, die geschrieben werden wollen, zurück.
Zur Zeit schreibe ich an:
- einem Corona-Tagebuch, das oszilliert zwischen Ängsten, Zweifeln, Mut, Fakten und Glauben
- einem Bild- und Gedichtbändchen: "OK" Ohne Nonsens kein  Konsens - Sinn und Unsinn in Wort und Bild
- einem Lehrbuch "Kinderturnen-Bewegungserfahrung" mit Themen und Stundenbildern aus 30 Jahren Praxis
- einem Lehrbuch "Gymnastik" - von der Übung über die Selbstwahrnehmung zur Lebensenergie

Im Eigenverlag jolly-art (vormals gioly-art) habe ich das Kunstbuch "Ich lebe mein Leben" von Lydia Di Bernardo herausgegeben. Siehe www.gioly-art.de. Dort sind auch einige Seiten von "OK" Ohne Nonsens kein Konsens zu sehen.

Ich freue mich über Feedback, das mich motiviert, aus dem Suchen ein Finden werden zu lassen.